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Wenn man der Erzählung eines
Chronisten glaubt, soll es in Wanne-Eickel bereits
Ende der zwanziger Jahre einen "Ballonfahrer-Verein"
gegeben haben. Zu den Initiatoren zählten hauptsächlich
Zechenbeamte, die dann auch noch von betuchten
Knappschaftsärzten finanziell unterstützt wurden.
Zum Vereinsabend trafen sich die Luftsportler
u.a. im Gasthof Schulte am Glückaufplatz.
Der Ballon-Sportplatz lag
allerdings etwas entfernt. Er befand sich auf
dem Werksgelände des Verbundbergwerks Pluto
Rheinelbe an der westlichen Grenze zu Gelsenkirchen.
Hier hatte sich schnell eine zentrale Gas-Tankstelle
etabliert.
Die mit Pluto-Kokereigas
gefüllten Behälter - im Volksmund Gasometer
genannt - hatten gleich mehrere Füllstützen
angebracht, die auch einen Massenstart bis zu
acht Ballons ermöglichten. Das Fassungsvermögen
der grauen Ballonhülle lag zwischen 2000 und
2700 Kubikmetern. Der meist sonntägliche Ausflug
endete, mit Westwind-Unterstützung, überwiegend
mit Zielrichtung Hermannsdenkmal im Teutoburger
Wald.
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