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Bestimmte Antibiotika (Tetracycline
und Gyrasehemmer) haben eine erheblich verminderte Wirksamkeit,
wenn sie zusammen mit Milch, Joghurt, Käse und Quark
eingenommen werden. Zwei Stunden Abstand sollten mindestens
zwischen Milchverzehr und Antibiotikaeinnahme liegen.
Wahrend man mit Gyrasehemmern behandelt wird, sollte
man auch generell auf Kaffee, Tee und Cola verzichten.
Das Medikament verstärkt die anregende Wirkung von Koffein,
was zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, heftigem Herzklopfen
u.Ä., führen kann. Insbesondere Patienten, die zu Krampfanfällen
neigen oder an Herzrythmusstörungen leiden, sollten
in dieser Hinsicht vorsichtig sein. Auch auf Alkohol
verzichtet man besser, wenn man ein Antibiotikum einnimmt.
Von besonderer Wichtigkeit ist dass
man sich an die verordnete Einnahmedauer hält. Viele
Patienten brechen die Therapie vorzeitig ab, weil sie
sich schon nach ein, zwei Tagen wieder besser fühlen.
Da die Erreger aber noch nicht endgültig besiegt sind,
kann es leicht zu einem Rückfall kommen, und die Gefahr
für Folgeerkrankungen steigt.
Auch Resistenzen können sich auf
diese Weise leicht bilden. Die nicht ganz unschädlich
gemachten Erreger verändern sich und sprechen in Zukunft
nicht mehr auf das Antibiotikum an. Eine Behandlung
wird dadurch immer schwieriger.
Wie bei allen anderen Medikamenten
empfiehlt es sich auch bei einem Antibiotikum, vor der
Anwendung sorgfältig den Beipackzettel zu lesen. Falls
danach noch irgendetwas unklar ist, sollte man am besten
noch einmal mit dem Arzt oder Apotheker sprechen.
Sind nach einer Antibiotikabehandlung
noch Reste des Medikaments übrig geblieben, so darf
man sie keinesfalls an kranke Bekannte mit vergleichbaren
Symptomen wetterreichen Und auch, wenn man selbst später
noch einmal auf ähnliche Weise erkrankt, sollte man
nicht auf eventuelle Restbestände zurückgreifen. Eine
Antibiotikabehandlung muss immer vom Arzt angeordnet
werden.
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