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Nur ein kleiner Piks: Die Grippeimpfung

Ab Oktober beginnt die Zeit der Grippeimpfungen. Ist man gepikst, reicht der Schutz für die gesamte Saison. Empfohlen wird sie unter anderem für alle Personen ab 60 Jahren, Schwangere, Personen mit chronischen Krankheiten wie z.B. Diabetes. Die Krankenkasse übernimmt auch die Kosten.

Da sich der Virus immer ein wenig verändert, wird die Zusammensetzung des Impfstoffs jährlich angepasst und es muss neu geimpft werden. Dadurch kann der Impfschutz, der sich nach 10-14 Tagen entwickelt, nie 100% erreichen. Aber generell gilt: besser weniger Schutz als gar kein Schutz! Die Erkrankung verläuft nämlich bei Geimpften meist milder.

Gelegentlich kann es zu vorrübergehenden Impfreaktionen, z.B. Rötungen an der Einstichstelle kommen. Eine Grippeerkrankung als direkte Folge ist ausgeschlossen, denn der Impfstoff enthält keine lebenden Viren.

Für ältere Menschen, deren Immunsystem nicht mehr so fit ist, gibt es adjunvante (wirkverstärkte) Grippeimpfstoffe, die eine höhere Antikörperantwort des Körpers zur Folge haben. Allerdings schützt diese Impfung vor der „richtigen“ Grippe bzw. Influenza und nicht vor dem „grippalen Infekt“, der einfachen Erkältung.