Aktuelles

Hier finden Sie unsere aktuelle Beträge und Neuigkeiten

Weihnachtsmenü: Desserttipp mit Schwips

Alle Jahre wieder stellt sich die Frage: was gibt es Leckeres zu Essen unterm Baum? Egal ob ganz traditionell Würstchen und Kartoffelsalat, Gänsebraten oder ein ausgefallenes Menü, dieses Glühweinparfait bildet den perfekten Abschluss eines gelungenen Winterabends. Man schlägt 3 Eier und 2 Eigelbe mit 250g Zucker und 4 Päckchen Vanillezucker im Wasserbad auf, danach vom Herd nehmen und in eine Schüssel mit Eiswasser geben, dabei weiterschlagen, bis es abgekühlt ist. Dann verrührt man 250g fettreduzierte Mascarpone – kalorientechnisch wollen wir ja nicht übertreiben – mit 150ml Glühwein (auch alkoholfrei) und gibt die Mischung in die Eiermasse. Dann werden 200g getrocknete

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„5€ bitte!“ – Was Sie über Zuzahlung und Befreiung wissen sollten

Eine Zuzahlung wird pro Arzneimittel – nicht pro Rezept – ab dem 18. Lebensjahr bei allen gesetzlich versicherten Patienten fällig. Über die Höhe entscheidet eine Staffelung: 5€ für Arzneimittel unter 50€, zwischen 50€ und 100€ 10% des Medikamentenpreises und ab 100€ 10€ Zuzahlung. In manchen Fällen verzichtet die Krankenkasse aber auch teilweise oder ganz darauf. Kostet das Arzneimittel allerdings unter 5€, ist auch nur der tatsächliche Preis des Medikaments zu zahlen. Das ist z.B. bei einigen Verbandstoffen der Fall. Bei der Krankenkasse stellt der Patient den Antrag auf Befreiung, wenn die Höhe der Zuzahlungen für ein Kalenderjahr zwei Prozent der

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„Gib mir fünf!“

Unsere Hände sind im Alltag nützliche Helfer. Pflege und Schutz, aber auch die richtige Hygiene sind wichtig. Gründliches und häufiges Händewaschen schützt nämlich den gesamten Menschen. Stellen Sie sich vor, wie oft man am Tag mit Bakterien und Viren in Berührung kommt: Im Bus, beim Händeschütteln, beim Toilettengang und an Türgriffen lauern unsichtbaren Krankheitserreger. Berührt man dann Mund, Nase etc., ist die nächste Erkältung oder Magen-Darm-Grippe nicht weit. Händewaschen ist beispielsweise immer nach dem Nase putzen, dem Toilettengang, dem Umgang mit Tieren oder Kranken, vor der Speisenzubereitung und vor den Mahlzeiten angesagt. Hierbei gilt: je häufiger, desto besser. Das kann

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Oh(r) weia!

Eine häufige Erkrankung nach dem Schwimmbadbesuch ist die Entzündung des äußeren Gehörgangs (Otitis externa) – daher auch Schwimmbad-Otitis genannt. Im Gegensatz zur Mittelohrentzündung, von der meist nur Kinder betroffen sind, können hier auch Erwachsene eher erkranken. Auf starken Juckreiz folgen meist schlimme Schmerzen, die durch Kaubewegungen verstärkt werden. Das Ohr ist geschwollen und gerötet, auch das Hörvermögen kann vorrübergehend beeinträchtigt sein. Am besten lässt man das Ohr fachmännisch beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt reinigen. Der verschreibt bei Bedarf z.B. antibiotische Ohrentropfen. Diese sollte man vor Benutzung in der Hand leicht anwärmen, im Liegen nach Anweisung eintropfen und dann ein paar Minuten liegen bleiben.

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Rezepturen: Arzneimittel nach Maß

Obwohl es mittlerweile viele verschiedene, industriell gefertigte Arzneien auf dem Markt gibt, reichen diese in manchen Fällen nicht aus. Zum Beispiel, wenn ein Säugling schwer krank ist und Medikamente braucht, die es nur in einer Erwachsenen-Dosierung gibt oder eine bestimmte, auf den Patienten zugeschnittene Salbe oder Tinktur benötigt wird. Dann kommt die sogenannte Rezeptur ins Spiel. Der Arzt verordnet ein individuell auf den Patienten, egal ob klein oder groß, abgestimmtes Medikament, das dann in der Apotheke hergestellt wird. Qualität braucht ihre Zeit – wir prüfen die Ausgangsstoffe chemisch und schauen z.B., ob Dosierung, Zusammensetzung und Wirkstoff passend sind. Bei Bedarf

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Alles schläft, einer wacht

Egal ob mitten in der Nacht, werktags, an Sonn- oder Feiertagen: 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag sorgen die Apotheken im Ruhrgebiet für eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit Arzneimitteln. Der Apotheker schläft dann in der Nacht vor Ort im Notdienstzimmer. An Heiligabend z.B. habe ich in der Flora Apotheke in Eickel die Stellung gehalten. Vor allem Eltern mit kleinen Kindern nutzen den Notdienst und kommen häufig direkt aus der Notaufnahme der Kinderklinik. Ebenfalls finden die Patienten aus der nächsten Notfallpraxis den Weg zu uns. Für diese echten Notfälle wie z.B. Schmerztabletten, Fiebersäfte oder Antibiotika sind wir da. Der ärztliche

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Wenn es juckt und zwickt…

Kopfläuse wohnen nur auf dem Menschen und saugen zur Ernährung unser Blut. Die Stiche bemerken wir meist erstmal nicht. Der typische Juckreiz tritt erst später auf, da die Laus den Stich zunächst mit ihrem Speichel betäubt. Sie werden direkt von Haar-zu-Haar-Kontakt übertragen, also ist es immer wichtig, sein Umfeld über den Befall zu informieren. Das hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Eltern sind sogar verpflichtet, im Kindergarten oder der Schule Bescheid zu sagen. Erst wenn das Kind lausfrei ist, darf es zurückkehren. Bestes Gegengift ist ein Kopflausmittel aus der Apotheke und Auskämmen mit einem Nissenkamm. Damit erwischt man auch

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Stadt, Land, Zecke

An warmen Tagen leben sie auf Graszweigen oder Büschen, die man nicht nur im Wald findet, sondern auch im Stadtpark oder Garten. Wird man gebissen, sollte die Zecke zügig entfernt werden. Die richtige Technik: Bitte nicht drehen! Dabei bleibt das Mundwerkzeug, mit dem die Zecke Blut saugt, meistens in der Haut stecken. Kein Öl oder Klebstoff ausprobieren! Am besten nimmt man spezielle Zeckenkarten oder –Zangen. Die gibt es in der Apotheke. Bekannte Infektionen in diesem Zusammenhang sind die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Aber nicht jede Zecke ist Träger einer Krankheit. Bei Borreliose helfen Antibiotika nach Arztbesuch. Wichtiges Symptom ist

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Glaubensfrage Grillen

Eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten im Sommer kann Diskussionen auslösen: Ob der heimische Grill mit Holzkohle, Gas oder Elektrokraft läuft, ist schließlich Geschmackssache – aber ein paar allgemeine Grundregeln gelten immer. So bleibt bei offenem Feuer ein Brandrisiko. Statt Brennspiritus, der die Gefahr von überraschenden Stichflammen oder Explosionen birgt, sollte man lieber auf feste Grillanzünder zurückgreifen. Sie sind wesentlich sicherer und hinterlassen in der Regel keinen Nachgeschmack am Grillgut. Im Notfall helfen ein Eimer Sand oder Wasser neben dem Holzkohlegrill. Als Grillgut empfehlen sich vor allem magere Fleischsorten, Fisch oder Gemüse, wie z.B. Mais oder Paprika – das ist besonders fettarm

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Crange war früher Treff der Gaukler und Moritatensänger „Um 1900 erstes Kettenkarussell mit Dampfantrieb“

Alfred Kallinowski berichtet: Wanner Bildgeschichten von gestern: Crange war früher Treff der Gaukler und Moritatensänger „Um 1900 erstes Kettenkarussell mit Dampfantrieb“ Wo heute die bunten Glühbirnen von Looping und Riesenrad glitzern, da trafen sich vor 115 Jahren die Gaukler und Moritatensänger. Seit jeher strömten die Menschen zum Laurentiusmarkt nach Crange, dem bekanntesten Stadtteil des Ruhrgebietes, wenn es etwas zu sehen und zu erleben gab. Und das war traditionsgemäß immer der Fall. Um 1900 schlängelte sich noch die Emscher durch das Dorf, bis der Fluss wegen des geplanten Rhein-Herne-Kanals an den Ortsrand nach Herten verlegt wurde. Bevor im Mai 1901 die

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Campingwagen hatte schon 1908 Klosett mit Wasserspülung

Alfred Kallinowski berichtet: Die neusten Erfindungen von Damals: Campingwagen hatte schon 1908 Klosett mit Wasserspülung Sage einer, das Motorreisemobil sei eine Erfindung unserer Zelt. Weit gefehlt! Es war ein Caravan aus dem Jahre 1908, mit dem Monsieur Fabregues aus Marseille samt Familie dem Ruf „Tour de Ruhr“ folgte. Bei seiner Deutschlandfahrt machte der Franzose vor über 100 Jahren auch in Wanne-Eickel Station, um fern der heimatlichen Großstadt die kirchlichen Bauten in der Emscherregion kennenzulernen. Das Reisemobil, vom Besitzer konstruiert und gesteuert, enthielt Salon, Schlafzimmer mit vier Betten sowie Küche, Waschraum und Toilette mit Wasserspülung. Auch die Urlauber waren überrascht, als

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Wanne-Eickeler Kumpel wollen Schießpulver und Grubenlampe nicht mehr aus der Lohntüte bezahlen

Alfred Kallinowski berichtet: Bergarbeitergewerkschaft: Wanne-Eickeler Kumpel wollen Schießpulver und Grubenlampe nicht mehr aus der Lohntüte bezahlen Ein großangelegter Streik der Bergleute im Sommer 1889 war der zündende Funke zur Gründung der Bergarbeitergewerkschaft, die nunmehr auf ihr 125 jähriges Bestehen zurückblicken kann. 200 Delegierte von 66 Ruhrgebietszechen und 44 Knappenvereinen, darunter drei Vertreter aus Bickern hoben am 18. August 1889 unter dem Namen „Verband zur Wahrung und Förderung bergmännischer Interessen“ die erste geschlossene Berufsorganisation aus der Taufe. Bei der Gründung hatten sich spontan 15.000 Bergleute der neuen Gewerkschaft angeschlossen, ein Jahr später waren es schon 58.000. Die Aufnahmegebühr betrug fünf Groschen,

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